Sunday, 22 January 2012
Monday, 16 January 2012
Ooty und die Berge
Da ist aber die Zeit schnell vergangen. Seit Sylvester hab ich kein wirklich funktionierendes Indernet gehabt und dementsprechend hat der Blog gelitten...
Nach Sylvester und der Yoga Woche in Mysore ging es - diesmal allein - weiter in die Berge nach Tamil Nadu, ins kleine Oertchen Ooty. Die beiden Maedels sind schon eher aus Mysore abgefahren, sodass ich die Reise alleine fortgesetzt habe. Schon komisch nach so langer Zeit gemeinsames Reisen alleine zu sein....und schon eine Stunde nach der Trennung habe ich sie beide vermisst!
Die Busfahrt nach Ooty ging durch einen Nationalparak, indem ich wilde Elefanten gesehen habe. Danach hat sich der Bus ein Gebirge hochgeschlaengelt auf dessen Spitze das Oertchen Ooty lag - und schwupps angenehm kuehl bis arschkalt in der Nacht, frische Luft und Teeplantagen so weit das Auge reicht.
In Ooty habe ich in einem alten 20ger Jahre Hostel geschlafen, was unglaublich rustikal und morbide aussah. M&M hatten mich gewarnt, da es in der NAcht extrem kalt wurde, aber ich konnte nicht umhin, in diesem tollen uralten Hotel zu schlafen.
In Ooty selber war trotz der Berge der uebliche Verkehrs- und Marktalarm angesagt, sodass ich ein Trekking gemacht habe: zu einem Doerfchen in den Bergen, auf die Bergspitze und zur Aussischt auf das weite Tal/ Gebiet Tamil Nadu's.
Das hoert sich anstregender an, als es war. Zum Mittag gab es denn typischen Thali der so huebsch auf einem Bananenblatt serviert wird und man immer sofort Nachschlag bekommt - bis man nicht mehr kann.
Ich kann mich irgendwie grad nicht aufs schreiben konzentrieren, da die jungen Typen, denen das Guesthouse gehoeren, indem ich hier in Alleppey grad schlafe, grad nach Hause kommen und einen 1000 Sachen erzaehlen und erfragen wollen - ANSTREGEND, entschuldigt meine Rechtschreibfehler!!!
Also kurz, mir gehts gut, die letzten beiden Wochen Indien sind nun eingelaeutet. Werd mich morgen in einen Zug setzten, der mich in 30h nach Rajastan bringt, wo ich noch einmal eine ganz andere Seite von Indien kennen lerne.
Jetzt aber erst mal Bilder:
Nach Sylvester und der Yoga Woche in Mysore ging es - diesmal allein - weiter in die Berge nach Tamil Nadu, ins kleine Oertchen Ooty. Die beiden Maedels sind schon eher aus Mysore abgefahren, sodass ich die Reise alleine fortgesetzt habe. Schon komisch nach so langer Zeit gemeinsames Reisen alleine zu sein....und schon eine Stunde nach der Trennung habe ich sie beide vermisst!
Die Busfahrt nach Ooty ging durch einen Nationalparak, indem ich wilde Elefanten gesehen habe. Danach hat sich der Bus ein Gebirge hochgeschlaengelt auf dessen Spitze das Oertchen Ooty lag - und schwupps angenehm kuehl bis arschkalt in der Nacht, frische Luft und Teeplantagen so weit das Auge reicht.
In Ooty habe ich in einem alten 20ger Jahre Hostel geschlafen, was unglaublich rustikal und morbide aussah. M&M hatten mich gewarnt, da es in der NAcht extrem kalt wurde, aber ich konnte nicht umhin, in diesem tollen uralten Hotel zu schlafen.
In Ooty selber war trotz der Berge der uebliche Verkehrs- und Marktalarm angesagt, sodass ich ein Trekking gemacht habe: zu einem Doerfchen in den Bergen, auf die Bergspitze und zur Aussischt auf das weite Tal/ Gebiet Tamil Nadu's.
Das hoert sich anstregender an, als es war. Zum Mittag gab es denn typischen Thali der so huebsch auf einem Bananenblatt serviert wird und man immer sofort Nachschlag bekommt - bis man nicht mehr kann.
Ich kann mich irgendwie grad nicht aufs schreiben konzentrieren, da die jungen Typen, denen das Guesthouse gehoeren, indem ich hier in Alleppey grad schlafe, grad nach Hause kommen und einen 1000 Sachen erzaehlen und erfragen wollen - ANSTREGEND, entschuldigt meine Rechtschreibfehler!!!
Also kurz, mir gehts gut, die letzten beiden Wochen Indien sind nun eingelaeutet. Werd mich morgen in einen Zug setzten, der mich in 30h nach Rajastan bringt, wo ich noch einmal eine ganz andere Seite von Indien kennen lerne.
Jetzt aber erst mal Bilder:
Tuesday, 3 January 2012
Landsleute
In Mysore trau ich mir langsam die Gesichter zu fotografieren und mehr Kontakt zu den Leuten aufzunehmen: sprich viel und offen Lachen, mit dem Kopf wackeln und Haende schuetteln...
Dies sind meine Bekanntschaften in Mysore:
da haben wir zu allererst unseren Hausmeister (muss noch den Namen erfragen), der das tollste Lachen auf der Welt hat. Immer laechelt er, haelt einen Schnack mit der Putzfrau oder trascht mit dem Security-Opa der Schule auf der anderen Seite. Uebers Wochenende hatte wir, dank dem Zyklon "Tathe" ueber der Indischen Suedostkueste, angenehmes kuehles Wetter, ja sogar Regen und was zieht sich da ein Indischer Wachmann an? Daunenjacke und Strickmuetze, man will ja nicht bei 20 Grad frieren....so goldig
Dann haben wir auf dem 2er Bild auf der linken Seite "Large", meinen Schuster. Da ein Indischer Flip Flop eine Lebensdauer einer Babybanane auf offener Strasse bei Gefahren wie Affen, Kuehen, Hunden und Riesenvoegeln, hat, bin ich doch mal zum Schuster ums Eck gegangen..."Large" heisst der freundliche Herr, der jedoch ein zierliches, kleines Kerlchen in einer grossen Wellblechhuette ist. Er hat so toll meinen Schuh geflickt und gruesst mich jeden Morgen auf den Weg zur Yogaschule mit einem Winken und einem breiten Lachen...
Und zu guter Letzt haben wir den Nussmann in der Innenstadt. Ein paar Mal bin ich bei dem netten Herrn vorbei gelaufen und mich hat immer die Tatsache abgeschreckt, dass dieser die Nuesse mit seinen blossen Haenden abwiegt. Aber heute konnte ich nicht anders: heute musste ich zum diesem neckischen Maennchen und er hat mir ganz suess und typisch Indisch umstaendlich den Preis erklaert, und ich habe die heiss begehrten Cashwenuesse gekauft....sie schmecken grossartig!
Dies sind meine Bekanntschaften in Mysore:
da haben wir zu allererst unseren Hausmeister (muss noch den Namen erfragen), der das tollste Lachen auf der Welt hat. Immer laechelt er, haelt einen Schnack mit der Putzfrau oder trascht mit dem Security-Opa der Schule auf der anderen Seite. Uebers Wochenende hatte wir, dank dem Zyklon "Tathe" ueber der Indischen Suedostkueste, angenehmes kuehles Wetter, ja sogar Regen und was zieht sich da ein Indischer Wachmann an? Daunenjacke und Strickmuetze, man will ja nicht bei 20 Grad frieren....so goldig
Dann haben wir auf dem 2er Bild auf der linken Seite "Large", meinen Schuster. Da ein Indischer Flip Flop eine Lebensdauer einer Babybanane auf offener Strasse bei Gefahren wie Affen, Kuehen, Hunden und Riesenvoegeln, hat, bin ich doch mal zum Schuster ums Eck gegangen..."Large" heisst der freundliche Herr, der jedoch ein zierliches, kleines Kerlchen in einer grossen Wellblechhuette ist. Er hat so toll meinen Schuh geflickt und gruesst mich jeden Morgen auf den Weg zur Yogaschule mit einem Winken und einem breiten Lachen...
Und zu guter Letzt haben wir den Nussmann in der Innenstadt. Ein paar Mal bin ich bei dem netten Herrn vorbei gelaufen und mich hat immer die Tatsache abgeschreckt, dass dieser die Nuesse mit seinen blossen Haenden abwiegt. Aber heute konnte ich nicht anders: heute musste ich zum diesem neckischen Maennchen und er hat mir ganz suess und typisch Indisch umstaendlich den Preis erklaert, und ich habe die heiss begehrten Cashwenuesse gekauft....sie schmecken grossartig!
Villenviertel im Vorzeigestaedtchen
Da wohnt man doch nicht schlecht:
riesen Appartment, grosses Zimmer, heisse Dusche
Umgeben von Villen, die an die neumodischen Villen in Italien ran kommen.
Es ist ruhig, sauber, alle koennen perfekt Englisch und...
man kommt aus dem Hauskomplex mit Wachmann raus und ist vor einer Schule,
wobei wir hier wieder mein Lieblingsthema: Schulklassenalarm haben.
Es ist jedoch unglaublich entzueckend zu beobachten, wir jeden morgen Minibusse, Motorraeder und Rikschas als Sammeltaxen fungieren und die huebsch in Schuluniform gekleideten Jungs und Maedchen zur Schule zu bringen. Die Ranzen werden aufs Dach geschnuert, 6 Kinder auf jeder Autobank und ab gehts....dann werden unter lautem Geschnatter, die Ranzen wieder abgeladen, waehrend aus der Schule eine tiefe Trommel zum nahenden Unterrichtsbeginn schlaegt....gong, gong, gong...richtig mantrisch....Das ist sehr angenehm im Gegensatz zu unserer schrillen Klingel, die wiederum der indischen Bushupe sehr nah kommt.
Mittendrin steht wir ein Fels ein Securitymann, im Alter von schaetzungsweise 66, der mit Trillerpfeife die Minibusse und Rikschas zur Ordnung mahnt. Dieser Security-Opa sitzt dann auch brav nach Schulende mit den Kleinen, die ein bisschen laenger warten muessen, bis Sie abgeholt werden...Wirklich unglaublich toll, dies zu beobachten.
Das waer ja auch zu schoen gewesen, ja fast schon einsam, haette ich in Mysore nicht eine Schulklassenbegegnung!
riesen Appartment, grosses Zimmer, heisse Dusche
Umgeben von Villen, die an die neumodischen Villen in Italien ran kommen.
Es ist ruhig, sauber, alle koennen perfekt Englisch und...
man kommt aus dem Hauskomplex mit Wachmann raus und ist vor einer Schule,
wobei wir hier wieder mein Lieblingsthema: Schulklassenalarm haben.
Es ist jedoch unglaublich entzueckend zu beobachten, wir jeden morgen Minibusse, Motorraeder und Rikschas als Sammeltaxen fungieren und die huebsch in Schuluniform gekleideten Jungs und Maedchen zur Schule zu bringen. Die Ranzen werden aufs Dach geschnuert, 6 Kinder auf jeder Autobank und ab gehts....dann werden unter lautem Geschnatter, die Ranzen wieder abgeladen, waehrend aus der Schule eine tiefe Trommel zum nahenden Unterrichtsbeginn schlaegt....gong, gong, gong...richtig mantrisch....Das ist sehr angenehm im Gegensatz zu unserer schrillen Klingel, die wiederum der indischen Bushupe sehr nah kommt.
Mittendrin steht wir ein Fels ein Securitymann, im Alter von schaetzungsweise 66, der mit Trillerpfeife die Minibusse und Rikschas zur Ordnung mahnt. Dieser Security-Opa sitzt dann auch brav nach Schulende mit den Kleinen, die ein bisschen laenger warten muessen, bis Sie abgeholt werden...Wirklich unglaublich toll, dies zu beobachten.
Das waer ja auch zu schoen gewesen, ja fast schon einsam, haette ich in Mysore nicht eine Schulklassenbegegnung!
Monday, 2 January 2012
Saturday, 31 December 2011
Friday, 30 December 2011
schnelle internetverbindung sind rar gesaeht...
Hallo ihr Lieben,
mir gehts gut!!! Hab mich seit einer Ewigkeit nicht gemeldet - aus diversen Gruenden
1) war eine Woche in Gorkana, einem Traumsteadtchen mit Traumstraenden, an denen die Zeit vergeht, wie im Nu
2) Traumstraende schoen und gut: mit Stromausfall mehrmals am Tag muss man rechnen und dementsprechend mit einer bloeden Internetverbindung
3) es war Weihnachten - da Faulenzt man auch in Indien
Bin nun in Mysore und werde bald wieder Fotos posten koennen.
Ich hoffe, ihr habt alle schoene Weihnachten verbracht. Hier hat man von all dem nichts gemerkt, bis auf die lauten Amis, die am 25.12. riesen Weihnachtsessen mit Gluehwein und Weihnachtsmuetzen am Strand veranstaltet haben - gar nicht mein Ding!
Der Ombeach in Gorkana ist nur zu empfehlen. So schoen, so malerisch, so vertraeumt und vorallem: die Einheimischen sind so unglaublich nett und entspannt...
Das Staedtchen selber ist ein hinduistischer Pilgerort, indem die Zeit stehen geblieben ist. Es macht so Spass sich einfach durch den Ort treiben zu lassen, nen Fruchtsaft zu trinken und die Indischen Pilger zu beobachten.
In Mysore folgt nun der Gegensatz: Nach einem Horror-Reisetag, im Localbus und Zug, sind wir an einem unglaublich sauberen Bahnhof angekommen. Zuvor hab ich mit einer Yogaschule abgemacht, dass wir abgeholt werden....aber man weiss ja nie, ob dies klappt. Erst recht nicht, wenn die Zugfahrt immer laenger und laenger wird, es einen Unfall auf dem Gleis gab, auf einmal keine Menschen mehr da sind, die im Zug Essen oder Wasser verkaufen und man nach 10h Fahrt langsam Panik bekommt, wann man denn wo ankommt. Aber es hat dann in der Nacht tatsaechlich ein Fahrer auf uns gewartet und wir wurden in einem FESTEN Auto, ja einem richtigen Auto, neu, Ford, zur Unterkunft gebracht, die auch noch unglaublich toll war: heisse Dusche, Kueche, Kleiderschrank und wie ich heute festgestellt habe: mit Waschmaschine - ich spring im Kreis!!!
Wohn nun mit anderen Yogalehrern und -schuelern in einer riesen Wg, in einem tollen, reichen Wohnviertel von Mysore und will hier gar nicht mehr weg. Die 1. Yogastunde hab ich nun hinter mit und Holla die Waldfee: das war mal anstregend. Der Lehrer ist sehr streng, unglaublich schnell und ich hab mal wieder nicht gewusst, auf welche Art man sich zusammen falten kann. Isses denn moeglich?
Heute war ich in der Stadt auf der Suche nach dem allseits angepriesenen Kino. aber was musste ich feststellen? Kein Film in Englisch!!! Na toll, werd langsam verrueckt, denn ich muss Filme schauen. Hab seit 4 Wochen keinen Film mehr gesehen und es fehlt mir so sehr.
Morgen gibt es Fotos und mehr...
Namaste...
mir gehts gut!!! Hab mich seit einer Ewigkeit nicht gemeldet - aus diversen Gruenden
1) war eine Woche in Gorkana, einem Traumsteadtchen mit Traumstraenden, an denen die Zeit vergeht, wie im Nu
2) Traumstraende schoen und gut: mit Stromausfall mehrmals am Tag muss man rechnen und dementsprechend mit einer bloeden Internetverbindung
3) es war Weihnachten - da Faulenzt man auch in Indien
Bin nun in Mysore und werde bald wieder Fotos posten koennen.
Ich hoffe, ihr habt alle schoene Weihnachten verbracht. Hier hat man von all dem nichts gemerkt, bis auf die lauten Amis, die am 25.12. riesen Weihnachtsessen mit Gluehwein und Weihnachtsmuetzen am Strand veranstaltet haben - gar nicht mein Ding!
Der Ombeach in Gorkana ist nur zu empfehlen. So schoen, so malerisch, so vertraeumt und vorallem: die Einheimischen sind so unglaublich nett und entspannt...
Das Staedtchen selber ist ein hinduistischer Pilgerort, indem die Zeit stehen geblieben ist. Es macht so Spass sich einfach durch den Ort treiben zu lassen, nen Fruchtsaft zu trinken und die Indischen Pilger zu beobachten.
In Mysore folgt nun der Gegensatz: Nach einem Horror-Reisetag, im Localbus und Zug, sind wir an einem unglaublich sauberen Bahnhof angekommen. Zuvor hab ich mit einer Yogaschule abgemacht, dass wir abgeholt werden....aber man weiss ja nie, ob dies klappt. Erst recht nicht, wenn die Zugfahrt immer laenger und laenger wird, es einen Unfall auf dem Gleis gab, auf einmal keine Menschen mehr da sind, die im Zug Essen oder Wasser verkaufen und man nach 10h Fahrt langsam Panik bekommt, wann man denn wo ankommt. Aber es hat dann in der Nacht tatsaechlich ein Fahrer auf uns gewartet und wir wurden in einem FESTEN Auto, ja einem richtigen Auto, neu, Ford, zur Unterkunft gebracht, die auch noch unglaublich toll war: heisse Dusche, Kueche, Kleiderschrank und wie ich heute festgestellt habe: mit Waschmaschine - ich spring im Kreis!!!
Wohn nun mit anderen Yogalehrern und -schuelern in einer riesen Wg, in einem tollen, reichen Wohnviertel von Mysore und will hier gar nicht mehr weg. Die 1. Yogastunde hab ich nun hinter mit und Holla die Waldfee: das war mal anstregend. Der Lehrer ist sehr streng, unglaublich schnell und ich hab mal wieder nicht gewusst, auf welche Art man sich zusammen falten kann. Isses denn moeglich?
Heute war ich in der Stadt auf der Suche nach dem allseits angepriesenen Kino. aber was musste ich feststellen? Kein Film in Englisch!!! Na toll, werd langsam verrueckt, denn ich muss Filme schauen. Hab seit 4 Wochen keinen Film mehr gesehen und es fehlt mir so sehr.
Morgen gibt es Fotos und mehr...
Namaste...
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